Android – Zugriff auf das Heimnetzwerk mit X-plore File Manager


X-plore File Manager Logo

Seit dem Entfernen des beliebten ES Datei Explorers aus dem Google Play Store wegen Richtlinienverstößen und Klickbetrug (siehe Links am Beitragsende), suchen viele Nutzer nach einer alternativen Android App. Eine davon ist der kostenlose X-plore File Manager von Lonely Cat Games. Er eignet sich hervorragend für den Zugriff auf die lokalen Daten wie auch auf das Heimnetzwerk und Cloud-Speicher. Unterstützt werden Samba, FTP, FTPS, DLNA, SSH (nach einer Spende) und Cloud (WebDav, Google Drive, Dropbox, OneDrive, Box, Amazon Cloud Drive, GMX, MediaFire, pCloud, SugarSync, owmCloud, Mega.co, Yandex.disk, IDrive, Flickr). Nach einer Spende von mindestens 3 € (3 Bier) an den Entwickler wird der WLAN-Server auf dem Android-Gerät freigeschaltet. Über diesen kann man mit einem PC-Internet Browser auf die Daten des Android-Gerätes zugreifen oder Daten zwischen zwei WLAN-Geräten austauschen. Die App ist sehr benutzerfreundlich, intuitiv bedienbar und mit 25 MB benötigtem Speicherplatz fast 4 mal kleiner als der ES Datei Explorer.

FileZilla FTP Verbindung mit einer IPv6-Adresse schlägt fehl


FileZilla Logo
Es kann vorkommen, dass die Auflösung der IP-Adresse einer FTP-Server-Domäne im FileZilla einen Verbindungsfehler verursacht. Ein möglicher Grund dafür ist die durch den DNS-Server gelieferte IPv6-Adresse, die zwar registriert aber für den FTP-Zugriff auf dem Server nicht konfiguriert ist. Die Verbindung ist somit nur über die IPv4-Adresse möglich. FileZilla wartet standardmäßig 20 Sekunden auf die Antwort des Servers, bevor der Verbindungsversuch abgebrochen wird. Es folgt eine Fehlermeldung wie diese:

Status:	Auflösen der IP-Adresse für technik-tipps-und-tricks.de
Status:	Verbinde mit [2a01:488:42:1000:50ed:85b5:ffec:60f0]:21...
Fehler:	Zeitüberschreitung der Verbindung nach 20 Sekunden Inaktivität
Fehler:	Herstellen der Verbindung zum Server fehlgeschlagen
Status:	Nächsten Versuch abwarten...

Man kann diesen Fehler auf dreifache Weise umgehen durch:

  • Deaktivierung der Zeitüberschreitung in den FileZilla-Einstellungen
  • direkte Angabe der IPv4-Adresse im FileZila Server-Feld oder Servermanager
  • das Setzen des IPv4-Protokolls als bevorzugt gegenüber IPv6 in der Windows-Registry

Deutsches LTE Mobilfunknetz ein Armutszeugnis in Europa und weltweit


telecommunicationsDeutschland ist in Europa und weltweit nur das Schlusslicht im Bezug auf die LTE Verfügbarkeit und Download-Geschwindigkeit.

Das Unternehmen OpenSignal veröffentlichte im Februar 2018 einen Bericht, basierend auf 58.752.909.949 Messungen, 4.852.320 Geräten in der Zeitspanne vom 1. Oktober bis zum 29. Dezember 2017.

Während in Ländern wie Südkorea, Japan, Norwegen, Hong Kong und USA eine Flächendeckung von über 90 Prozent des Landes mit der LTE Technologie zur Verfügung stehen, schaft Deutschland gerade mal knapp 66 Prozent und somit den 70. Platz weltweit und 32. Platz in Europa.

Ähnlich ist es bei der durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit. Weltweit reicht es mit 22,67 Mbps nur für den Platz 44. In Europa Platz 31.

Deutschland gehört also nicht zu den Top 30 Ländern, die mittlerweile sich auf 5G vorbereiten. Im Betracht auf den Ausbau des Mobilfunknetzes hat man hierzulande den technologischen Anschluß im grossen Stil verpasst.

Eine traurige Realität für ein mit Technik, Ingenieurkunst und Qualität protzendes Deutschland.

Erstaunlich ist aber dass die USA bei 90,32 % Verfügbarkeit mit 16,31 Mbps nur den Platz 62 bei der Geschwindigkeit belegen.

Windows Drahtlosnetzwerkverbindung optimieren


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Seit Windows Vista ist standardmäßig die neu eingeführte Netzwerkkompressionstechnik RDC aktiviert. Diese soll die Daten in Dateien über das Netzwerk synchronisieren. Um Netzwerke mit schwacher Bandbreite zu entlasten werden die Daten komprimiert übermittelt.

Dieses Feature kann aber in gemischten Netzwerken die Leistung der Verbindung negativ beeinträchtigen.

PC Monitor Strahlung stört den WLAN und Mobilfunk Empfang


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Es gibt PC-Monitore und Fernsehgeräte die sehr schlecht abgeschirmt sind und eine so hohe Strahlung abgeben, dass die in der Nähe sich befindlichen Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops nur sehr schlecht oder gar nicht den WLAN und Mobilfunk empfangen können. Die Strahlung legt die Sender/Empfänger der Geräte lahm. Entfernt man sich mit dem Gereät von der Störquelle, funktioniert alles wie gewohnt. In erster Linie denkt man an schlechter WLAN-Funk Reichweite oder ein Funkloch.

Unitymedia Connect Box – WiFiSpot für alle


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Connect Box ist der Standard-Kabelmodem und Router von Unitymedia und wird laut UM zu allen Paketen gratis angeboten. Was der Laie aber nicht weiß, nach der einfachen und schnellen Installation werden automatisch zwei parallele, drahtlose Netzwerke zur Verfügung gestellt. Das private WLAN-Netz und das öffentliche Unitymedia WiFiSpot, das von jedem Unitymedia Kunden, der ebenfalls ein WiFiSpot zur Verfügung stellt, nach einer Einrichtung im Kunden Center genutzt werden darf. Auf diese Weise will Unitymedia kostengünstig mit dem Kunden als Betreiber das WiFiSpot-Netz ausbauen. Und hier spielt wahrscheinlich auch die Politik mit, die den Ausbau eines flächendeckenden freien WLAN versprochen hat und die Anbieter bei dieser Vorgehensweise unterstützt.