Drei gute Gründe auf das WLAN zu verzichten


Bild - Internet LAN

Seit der Marktexplosion von mobilen, netzwerkfähigen Geräten hat sich die Nutzung der WLAN-Verbindungen drastisch erhöht. Alle erdenklichen Geräte besitzen heute ein WLAN-Modul. Es sind mittlerweile nicht nur Smartphones, Tablets und Notebooks. Die letzten werden sogar neulich ohne Ethernet-Anschluss angeboten. Es gibt seit dem Boom von Internet of Things(IoT) auch zunehmend Haushaltsgeräte und Maschinen mit WLAN oder zumindest Bluetooth.

 

Es gibt drei gute Gründe auf die WLAN-Nutzung zu verzichten oder sie zumindest einzudämmen.

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1. Performance

Eine LAN-Verbindung ist schneller und stabiler als eine Wireless LAN. Mit dem heutigen Standard von 1 GBit/s erreicht man mehr als die doppelte Geschwindigkeit einer WLAN-Verbindung mit standardmäßig 400 MBit/s. Für Video-Streaming in hochauflösender Bildqualität sicherlich ein wichtiger Faktor. Hinzu kommt die Stabilität der Verbindung. Die WLAN-Datenübertragung kann von unterschiedlichen Quellen gestört werden. Sei es der Nachbar, der den gleichen Funkkanal benutzt, die Mikrowelle, die gerade das Essen erwärmt, die Entfernung vom Router oder eben ein billiges, wenig qualitatives WLAN-Modul, das in dem gerade als „Schnäpchen“ gekauftem Gerät verbaut wurde. Fast alle diese Nachteile fallen bei einer LAN-Verbindung weg. Obwohl auch hier ist die Qualität der Netzwerk-Karten und -kabel wichtig um die Vorteile optimal nutzen zu können.

Totaler Quatsch ist wenn ein internetfähiges Gerät wie der Fernseher, Internetradio o.ä. in unmittelbarer Nähe zum Router stehen aber per WLAN verbunden werden. Oft wird nur ein bis zu 2-Meter langes LAN-Kabel benötigt um die Performance zu steigert, sowie die in den nächsten Punkten beschriebene Nachteile auszuschliessen.

2. Sicherheit

WLAN ist wie jede Funkübertragung angreifbar und oft das Ziel der Hacker. So können sie die Daten abgreifen, aus dem Heimnetzwerk persönliche Daten stehlen oder Viren einschleusen. Deswegen ist es wichtig unbenutzte WLAN-Zugänge am Router oder Access-Points auszuschalten und benutzte richtig absichern und verschlüsseln. Es gibt Menschen, die nur mit ein bis zwei Geräten das WLAN nutzen. Ist das letzte Gerät Offline, schalten sie am Router auch das WLAN aus. Leider bieten nicht alle Router einen WLAN-Schalter per Knopfdruck und das ständige Ausschalten über die Benutzeroberfläche des Routers kann umständlich sein.

3. Gesundheit

Ein ehemaliger Fernsehanstallt-Mitarbeiter hat berichtet, dass fast alle seiner Arbeitskollegen, die 40 Jahre in unmittelbarer Nähe der Sendemasten und Antennen gearbeitet haben, das Rentenalter nicht erlebten. Sie starben alle zuvor an Krebs. Ein Zufall? Die Gesundheitsschädigung durch hochfrequente Funkwellen ist bis heute nicht nachgewiesen. Die vielen wissenschaftlichen Studien konnten es nicht belegen aber auch nicht ausschließen. Aber genauso war es mit dem Tabak, Asbest oder Polyvinylchlorid (PVC). Erst nach vielen Jahren hat man die Gefahren für die Gesundheit entdeckt. Die WLAN-Technologie ist noch zu jung um darüber die nötigen Erkentnisse auswerten zu können. Die rasante Ausbreitung (WiFi überall) und die Einführung von 5-GHz-WLAN werden aber diesen Prozess höchst wahrscheinlich beschleunigen.

Fazit

WLAN ist eine bahnbrechende Technologie, die uns viel Bewegungsfreiheit ermöglicht. Verzichten soll man darauf nicht, aber bewusster nutzen. Drahtlose Verbindungen sind für uns mittlerweile so selbstverständlich geworden, dass wir gar nicht mehr überlegen, ob sie im Einzelfall überhaupt notwendig sind. Wie schon im Punkt 1 der erwähnte Fernseher. Muss er WLAN-Verbindung nutzen, wenn er 1 bis 2 Meter vom Router entfernt steht oder hängt? Oft steuert die Industrie dagegen und bietet immer mehr Geräte an (Fernseher, Laptops usw.), die keinen LAN-Anschluss mehr besitzen. Wie auch immer. Die Reduzierung der Nutzung, reduziert auch die Risiken. Wie schon Paracelsus sagte: „Die Menge macht das Gift“. Letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden.

Links:

Studien zu WLAN zeigen schädigende Wirkungen

 


 

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